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Unsere Schmucksteine

Labradorit

Labradorit wirkt auf den ersten Blick unscheinbar grau. Doch sobald Licht im richtigen Winkel auf ihn fällt, leuchtet er blau, grün oder golden auf – und verschwindet wieder, wenn man ihn weiterdreht. Dieses Spiel aus Zurückhaltung und plötzlicher Farbe macht ihn zu einem der ungewöhnlichsten Schmucksteine.

Woher der Name kommt

Seinen Namen hat Labradorit von der Halbinsel Labrador. Dort fanden ihn Herrnhuter Missionare um 1770 und brachten ihn nach Europa. Die Inuit erzählten sich schon lange vorher eine Legende: Einst war das Nordlicht in den Felsen der Küste gefangen. Ein Krieger befreite es mit seinem Speer – doch ein Teil des Lichts blieb im Stein zurück.

Warum Labradorit schimmert

Labradorit gehört zur Familie der Feldspate. Beim langsamen Abkühlen bilden sich in seinem Inneren hauchdünne, parallel liegende Schichten. Trifft Licht darauf, wird es an diesen Schichten gespiegelt und überlagert sich: Einige Farben verstärken sich, andere löschen sich aus. Wie dick die Schichten sind, bestimmt die Farbe – meist Blau, oft Grün und Gold, seltener Orange oder Violett. Und weil die Schichten parallel liegen, zeigt sich das Leuchten nur aus einem bestimmten Blickwinkel. Nach dem Stein ist der Effekt auch benannt: Labradoreszenz.

Wofür Labradorit steht

Labradorit steht traditionell für Intuition und Kreativität. Viele schätzen ihn außerdem als Schutzstein und als Stein des Wandels. Das sind überlieferte Zuschreibungen, keine belegten Wirkungen. Für die meisten ist ohnehin sein Farbspiel der Grund, ihn zu tragen.

Labradorit bei Fleurs des Prés

Wir fassen Labradorit schlicht, damit sein Farbspiel frei wirken kann: in schmalen Fassungen, vergoldet oder in Silber. Klares Design, das den Stein in den Vordergrund stellt – als Ohrringe, Ketten, Ringe und Armbänder.

Zum Labradorit Schmuck

Häufige Fragen zu Labradorit

Welche Wirkung hat Labradorit?

Labradorit werden vor allem Intuition, Kreativität und Schutz zugeschrieben, viele sehen in ihm auch einen Stein des Wandels. Diese Bedeutungen stammen aus der Überlieferung, eine Wirkung ist wissenschaftlich nicht belegt. Labradorit kann also ein schönes Symbol sein – getragen wird er aber vor allem, weil er gefällt.

Hat Labradorit eine besondere Wirkung für Frauen?

Labradorit hat keine Bedeutung, die speziell für Frauen gilt: Intuition, Kreativität und Schutz werden ihm für alle zugeschrieben, die ihn tragen. Als typischer Stein der Frauen gilt traditionell der Mondstein, der für weibliche Balance steht.

Welchem Sternzeichen ist Labradorit zugeordnet?

Labradorit wird am häufigsten dem Skorpion und dem Wassermann zugeordnet, oft auch Löwe, Schütze und Krebs. Eine feste Zuordnung gibt es nicht, denn Labradorit ist in Europa erst seit dem 18. Jahrhundert bekannt und fehlt in den alten Überlieferungen. Manche beziehen die Zuordnung nicht nur auf das Sonnenzeichen, sondern auch auf den Aszendenten – so passt Labradorit zu vielen Sternzeichen.

Ist Labradorit ein Geburtsstein?

Nein, Labradorit steht auf keiner der klassischen Geburtsstein-Listen. Einzelne Quellen nennen ihn als Alternative für November oder Juli, das ist aber nicht verbreitet.

Was ist der Unterschied zwischen Labradorit und Mondstein?

Labradorit und Mondstein gehören beide zu den Feldspaten, sehen aber verschieden aus: Labradorit ist grau und leuchtet in kräftigen Farben auf, Mondstein ist hell und hat einen weichen, bläulich-weißen Schimmer. Dazwischen liegt der Regenbogenmondstein – eigentlich ein Labradorit, der aber weiß ist und zusätzlich den feinen Schimmer des Mondsteins hat.

Wozu passt Labradorit?

Durch seine graue Grundfarbe ist Labradorit sehr vielseitig: Er passt zu Grau, Schwarz, Weiß und Jeans ebenso wie zu Blau- und Grüntönen, die sein Farbspiel aufgreifen. In Gold wirkt er warm und kontrastreich, in Silber kühler und zurückhaltender.