Diese Seite unterstützt deinen Browser nur begrenzt. Wir empfehlen dir, zu Edge, Chrome, Safari oder Firefox zu wechseln.

Kostenloser Versand ab 50,00 € - Schnelle Lieferung

Unsere Schmucksteine

Lapislazuli

Lapislazuli ist tiefblau, oft durchzogen von feinen goldenen Punkten, die wie ein Sternenhimmel wirken. Kaum ein anderer Schmuckstein begleitet die Menschen schon so lange: Seit Tausenden von Jahren wird er getragen, verschenkt und verehrt.

Woher der Name kommt

Der Name verbindet zwei Sprachen: „lapis“ ist das lateinische Wort für Stein, „lazuli“ geht auf ein persisches Wort für Blau und Himmel zurück. Lapislazuli ist also wörtlich der blaue Stein – oder der Himmelsstein.

Ein Stein mit langer Geschichte

Schon die Pharaonen ließen sich Amulette und Schmuck aus Lapislazuli fertigen, und in die Totenmaske des Tutanchamun ist er eingelegt. Kleopatra soll gemahlenen Lapislazuli als Lidschatten verwendet haben. Später wurde aus dem Stein das Pigment Ultramarin gewonnen, so kostbar wie Gold. Die Maler setzten es sparsam ein: für den Mantel der Maria oder für den blauen Turban auf Vermeers „Mädchen mit dem Perlenohrring“. Erst im 19. Jahrhundert gelang es, Ultramarin künstlich herzustellen.

Warum Lapislazuli so aussieht

Lapislazuli ist kein einzelnes Mineral, sondern ein Gestein aus mehreren Bestandteilen. Das Blau stammt vom Lasurit, weiße Adern vom Calcit, und die goldenen Punkte sind Pyrit. Wie diese Bestandteile verteilt sind, macht jeden Stein einzigartig. Als besonders schön gilt ein gleichmäßig tiefes Blau mit wenigen weißen Stellen und fein verteilten goldenen Punkten.

Wofür Lapislazuli steht

Lapislazuli steht traditionell für Wahrheit und Weisheit. Viele schätzen ihn auch als Stein der Freundschaft und der offenen Worte, und wegen seiner langen Geschichte wird er manchmal Stein der Könige genannt. Das sind überlieferte Zuschreibungen, keine belegten Wirkungen.

Lapislazuli bei Fleurs des Prés

Zu tiefem Blau passt eine warme Fassung: Wir fassen Lapislazuli schmal und vergoldet, damit die Farbe im Mittelpunkt steht. Klare, zeitlose Formen – als Ohrstecker und Ohrhänger, als Anhänger an feiner Kette, als Ring und als Armband aus kleinen Steinperlen.

Zum Lapislazuli Schmuck

Häufige Fragen zu Lapislazuli

Welche Wirkung hat Lapislazuli?

Lapislazuli werden vor allem Wahrheit, Weisheit und Freundschaft zugeschrieben, oft auch Klarheit im Ausdruck und in der Kommunikation. Diese Bedeutungen stammen aus der Überlieferung, eine Wirkung ist wissenschaftlich nicht belegt. Lapislazuli kann also ein schönes Symbol sein – getragen wird er aber vor allem wegen seines Blaus.

Welchem Sternzeichen ist Lapislazuli zugeordnet?

Lapislazuli wird am häufigsten dem Schützen zugeordnet, oft auch Jungfrau, Waage und Wassermann. Eine einheitliche Zuordnung gibt es nicht, die Quellen unterscheiden sich. Manche beziehen die Zuordnung nicht nur auf das Sonnenzeichen, sondern auch auf den Aszendenten.

Ist Lapislazuli ein Geburtsstein?

Ja, Lapislazuli gilt als Geburtsstein für September, neben dem Saphir. Auf älteren Listen stand er außerdem als Stein für Dezember. Traditionell ist er auch der Stein zum 9. Hochzeitstag.

Woran erkennt man hochwertigen Lapislazuli?

Hochwertiger Lapislazuli hat ein gleichmäßig tiefes Blau mit wenigen weißen Adern. Fein verteilte goldene Punkte aus Pyrit mindern den Wert nicht, sie gelten sogar als typisches Merkmal. Viele weiße Stellen, ein grünlicher oder matter Ton oder sehr viel Pyrit machen den Stein dagegen günstiger.

Was ist der Unterschied zwischen Lapislazuli und Sodalith?

Lapislazuli und Sodalith sind beide blau, doch Lapislazuli ist ein Gestein aus mehreren Mineralen, Sodalith dagegen ein einzelnes Mineral. Lapislazuli hat meist goldene Pyrit-Punkte und ein tieferes, gleichmäßigeres Blau. Sodalith ist oft etwas heller oder gräulicher, leicht durchscheinend und zeigt kaum goldene Punkte.

Wozu passt Lapislazuli?

Das tiefe Blau von Lapislazuli passt gut zu Weiß, Creme und Beige, zu Jeans und zu dunklem Blau. In einer goldenen Fassung wirkt er besonders warm, weil das Gold die goldenen Punkte im Stein aufgreift.