Unsere Schmucksteine
Lapislazuli
Lapislazuli ist tiefblau, oft durchzogen von feinen goldenen Punkten, die wie ein Sternenhimmel wirken. Kaum ein anderer Schmuckstein begleitet die Menschen schon so lange: Seit Tausenden von Jahren wird er getragen, verschenkt und verehrt.
Woher der Name kommt
Der Name verbindet zwei Sprachen: „lapis“ ist das lateinische Wort für Stein, „lazuli“ geht auf ein persisches Wort für Blau und Himmel zurück. Lapislazuli ist also wörtlich der blaue Stein – oder der Himmelsstein.
Ein Stein mit langer Geschichte
Schon die Pharaonen ließen sich Amulette und Schmuck aus Lapislazuli fertigen, und in die Totenmaske des Tutanchamun ist er eingelegt. Kleopatra soll gemahlenen Lapislazuli als Lidschatten verwendet haben. Später wurde aus dem Stein das Pigment Ultramarin gewonnen, so kostbar wie Gold. Die Maler setzten es sparsam ein: für den Mantel der Maria oder für den blauen Turban auf Vermeers „Mädchen mit dem Perlenohrring“. Erst im 19. Jahrhundert gelang es, Ultramarin künstlich herzustellen.
Warum Lapislazuli so aussieht
Lapislazuli ist kein einzelnes Mineral, sondern ein Gestein aus mehreren Bestandteilen. Das Blau stammt vom Lasurit, weiße Adern vom Calcit, und die goldenen Punkte sind Pyrit. Wie diese Bestandteile verteilt sind, macht jeden Stein einzigartig. Als besonders schön gilt ein gleichmäßig tiefes Blau mit wenigen weißen Stellen und fein verteilten goldenen Punkten.
Wofür Lapislazuli steht
Lapislazuli steht traditionell für Wahrheit und Weisheit. Viele schätzen ihn auch als Stein der Freundschaft und der offenen Worte, und wegen seiner langen Geschichte wird er manchmal Stein der Könige genannt. Das sind überlieferte Zuschreibungen, keine belegten Wirkungen.
Lapislazuli bei Fleurs des Prés
Zu tiefem Blau passt eine warme Fassung: Wir fassen Lapislazuli schmal und vergoldet, damit die Farbe im Mittelpunkt steht. Klare, zeitlose Formen – als Ohrstecker und Ohrhänger, als Anhänger an feiner Kette, als Ring und als Armband aus kleinen Steinperlen.