Unsere Schmucksteine
Perlen
Perlen wachsen in Muscheln, Schicht für Schicht, und bringen ihren Glanz schon mit – sie müssen weder geschliffen noch poliert werden. Gemeint sind hier Perlen aus Perlmutt, nicht die Schmuckperlen aus Glas oder Stein, aus denen man Armbänder fädelt.
Wie eine Perle entsteht
Gelangt ein Fremdkörper oder ein Stück Gewebe in eine Muschel, umhüllt sie ihn mit Perlmutt. Dieses Material besteht aus hauchdünnen Kalkplättchen und einem natürlichen Eiweißstoff, die sich in unzähligen Schichten übereinanderlegen. An diesen Schichten wird das Licht gebrochen und zurückgeworfen – so entsteht der typische, weiche Glanz einer Perle.
Süßwasserperlen sind Zuchtperlen
Perlen, die ganz ohne Zutun des Menschen entstehen, sind heute äußerst selten. Fast alle Perlen im Schmuck sind deshalb Zuchtperlen: Der Mensch setzt ein kleines Stück Gewebe in die Muschel, die Perle wächst dann ganz natürlich. Bei Süßwasserperlen geschieht das meist ohne Kern, und in einer Muschel wachsen gleich viele Perlen heran. Die ersten runden Zuchtperlen gelangen Kokichi Mikimoto zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Rund, Tropfen oder barock
Weil Süßwasserperlen ohne runden Kern wachsen, sind nur wenige von ihnen wirklich rund. Die meisten sind oval, tropfenförmig oder ganz unregelmäßig. Diese unregelmäßigen Perlen heißen Barockperlen: Keine gleicht der anderen, und gerade ihre eigenwillige Form wird heute wieder besonders geschätzt.
Perlen in der Geschichte
Perlen galten über Jahrhunderte als Zeichen von Reichtum. Der Legende nach löste Kleopatra eine kostbare Perle in Essig auf, um eine Wette zu gewinnen. Coco Chanel machte Perlen im 20. Jahrhundert schließlich alltagstauglich: Sie trug sie in mehreren Reihen zu schlichter Kleidung.
Wofür Perlen stehen
Perlen werden traditionell mit dem Mond verbunden und stehen für Reinheit und Weisheit. Sie sind der Geburtsstein des Juni, und der 30. Hochzeitstag heißt Perlenhochzeit. Das sind überlieferte Zuschreibungen, keine belegten Wirkungen.
Perlen bei Fleurs des Prés
Wir zeigen Perlen modern und schlicht, ohne das klassische Perlenketten-Bild. Unsere Süßwasser- und Barockperlen sitzen in schmalen, vergoldeten Fassungen, und ihre natürliche Form bleibt sichtbar – als Creolen, Anhänger, kurze Ketten und Armbänder.