Diese Seite unterstützt deinen Browser nur begrenzt. Wir empfehlen dir, zu Edge, Chrome, Safari oder Firefox zu wechseln.

Kostenloser Versand ab 50,00 € - Schnelle Lieferung

Unsere Schmucksteine

Perlen

Perlen wachsen in Muscheln, Schicht für Schicht, und bringen ihren Glanz schon mit – sie müssen weder geschliffen noch poliert werden. Gemeint sind hier Perlen aus Perlmutt, nicht die Schmuckperlen aus Glas oder Stein, aus denen man Armbänder fädelt.

Wie eine Perle entsteht

Gelangt ein Fremdkörper oder ein Stück Gewebe in eine Muschel, umhüllt sie ihn mit Perlmutt. Dieses Material besteht aus hauchdünnen Kalkplättchen und einem natürlichen Eiweißstoff, die sich in unzähligen Schichten übereinanderlegen. An diesen Schichten wird das Licht gebrochen und zurückgeworfen – so entsteht der typische, weiche Glanz einer Perle.

Süßwasserperlen sind Zuchtperlen

Perlen, die ganz ohne Zutun des Menschen entstehen, sind heute äußerst selten. Fast alle Perlen im Schmuck sind deshalb Zuchtperlen: Der Mensch setzt ein kleines Stück Gewebe in die Muschel, die Perle wächst dann ganz natürlich. Bei Süßwasserperlen geschieht das meist ohne Kern, und in einer Muschel wachsen gleich viele Perlen heran. Die ersten runden Zuchtperlen gelangen Kokichi Mikimoto zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Rund, Tropfen oder barock

Weil Süßwasserperlen ohne runden Kern wachsen, sind nur wenige von ihnen wirklich rund. Die meisten sind oval, tropfenförmig oder ganz unregelmäßig. Diese unregelmäßigen Perlen heißen Barockperlen: Keine gleicht der anderen, und gerade ihre eigenwillige Form wird heute wieder besonders geschätzt.

Perlen in der Geschichte

Perlen galten über Jahrhunderte als Zeichen von Reichtum. Der Legende nach löste Kleopatra eine kostbare Perle in Essig auf, um eine Wette zu gewinnen. Coco Chanel machte Perlen im 20. Jahrhundert schließlich alltagstauglich: Sie trug sie in mehreren Reihen zu schlichter Kleidung.

Wofür Perlen stehen

Perlen werden traditionell mit dem Mond verbunden und stehen für Reinheit und Weisheit. Sie sind der Geburtsstein des Juni, und der 30. Hochzeitstag heißt Perlenhochzeit. Das sind überlieferte Zuschreibungen, keine belegten Wirkungen.

Perlen bei Fleurs des Prés

Wir zeigen Perlen modern und schlicht, ohne das klassische Perlenketten-Bild. Unsere Süßwasser- und Barockperlen sitzen in schmalen, vergoldeten Fassungen, und ihre natürliche Form bleibt sichtbar – als Creolen, Anhänger, kurze Ketten und Armbänder.

Zum Perlenschmuck

Häufige Fragen zu Perlen

Was sind Süßwasserperlen?

Süßwasserperlen sind gezüchtete Perlen, die in Muscheln aus Seen und Flüssen wachsen. Der Mensch setzt dafür ein kleines Stück Gewebe in die Muschel, die Perle wächst dann von selbst heran. Weil meist kein runder Kern eingesetzt wird, sind Süßwasserperlen selten ganz rund.

Sind Zuchtperlen echte Perlen?

Ja, Zuchtperlen sind echte Perlen: Sie wachsen in einer Muschel und bestehen aus Perlmutt. Der Mensch gibt nur den Anstoß, das Wachstum übernimmt die Muschel. Perlen, die ganz ohne Zutun entstehen, sind heute sehr selten – fast alle Perlen im Schmuck sind deshalb gezüchtet.

Was sind Barockperlen?

Barockperlen sind Perlen mit einer unregelmäßigen, frei gewachsenen Form. Sie entstehen vor allem bei Süßwasserperlen, die meist ohne runden Kern wachsen. Jede Barockperle ist ein Unikat, und ihre eigenwillige Form wird heute besonders geschätzt.

Wie erkennt man echte Perlen und Imitationen?

Reibt man zwei Perlen vorsichtig aneinander, fühlen sich Perlen aus Perlmutt leicht sandig an, Imitationen aus Glas oder Kunststoff dagegen glatt. Perlen aus Perlmutt fühlen sich außerdem zunächst kühl an. Ganz sicher ist nur eine Prüfung im Labor, und der Reibetest sollte nicht zu fest ausgeführt werden.

Welche Bedeutung haben Perlen?

Perlen werden traditionell mit dem Mond verbunden und stehen für Reinheit und Weisheit. Diese Bedeutungen stammen aus der Überlieferung, eine Wirkung ist nicht belegt.

Sind Perlen ein Geburtsstein?

Ja, Perlen sind der Geburtsstein des Juni, neben Mondstein und Alexandrit. Der 30. Hochzeitstag heißt Perlenhochzeit. Ein festes Sternzeichen haben Perlen nicht, am häufigsten werden sie dem Krebs zugeordnet.