Unsere Schmucksteine
Rauchquarz
Rauchquarz ist durchsichtig und zugleich getönt – wie Glas, durch das man in warmes, rauchiges Licht blickt. Die Farbe reicht von hellem Braun über Kaffee- und Graubraun bis fast zu Schwarz.
Woher die Farbe kommt
Rauchquarz ist ein Quarz, also eng verwandt mit dem klaren Bergkristall. Seine Tönung entsteht durch winzige Spuren von Aluminium im Kristall: Über lange Zeiträume wirkt die natürliche Strahlung des umgebenden Gesteins auf sie ein und verwandelt den klaren Quarz langsam in einen braunen. Wird Rauchquarz stark erhitzt, verliert er diese Farbe wieder oder wird gelblich.
Namen und Geschichte
Seinen Namen hat der Rauchquarz von seiner rauchigen Farbe. Die fast schwarze Varietät heißt Morion, ein Name, der schon bei dem römischen Gelehrten Plinius auftaucht. In Schottland schmückt Rauchquarz unter dem Namen Cairngorm seit Jahrhunderten die Broschen der Highland-Tracht. Im Englischen heißt er Smoky Quartz, und im Handel wird er manchmal Rauchtopas genannt – obwohl er mit dem Topas nichts zu tun hat.
Wofür Rauchquarz steht
Rauchquarz steht traditionell für Ruhe und Gelassenheit. Viele verbinden ihn außerdem mit Erdung und Schutz und sehen in ihm einen Stein des Loslassens. Das sind überlieferte Zuschreibungen, keine belegten Wirkungen.
Rauchquarz bei Fleurs des Prés
Unser Rauchquarz ist facettiert geschliffen, damit das Licht im Stein spielt, und schmal gefasst – als Tropfen an Ohrhängern und als Anhänger an feiner Kette. Vergoldet wirkt er warm, in Silber kühler und klarer.